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Ein aktuelles Linux für den 486er!
#30
Ja, SWAP-Partition ist eingerichtet. Auch habe ich die VM bereits mit 24 MB RAM getestet. Lief. - Nicht aber der Installer... der brauchte mehr. Aber der is ja nu durch, und es müßte laufen.

Aber so Geschichten wie Treiber und Swap kommen alle erst später.
Zuerst muß mal gebootet werden. Zu dem Zeitpunkt ist ja noch nichtmal der Kernel geladen, weil er soll ja erstmal den Bootloader (in dem Fall grub) anzeigen. Erst wenn man DORT einen zu bootenden Eintrag wählt, wird Kernel und Co geladen.

Ich habe parallel dazu Tests mit SuSE 6.4 gemacht. Auch das mußte per VM installiert (weil ich nur A: und C: als Bootmöglichkeiten habe) und dann per Image auf die physische Platte überführt werden.
DAS läuft tadelos. - Allerdings kann ich das nur per boot-Diskette starten. (ja... DAS alte Linux geht)
Bei SuSE 6.4 gabs noch den Bootmanager lilo.
Lilo hat einige Probleme, die mit grub später gelöst wurden. - Unter anderem das, was mich betrifft: Ich kann lilo nicht überreden, den Bootsektor auf die Platte zu schreiben, denn die ist zu groß.
Das BIOS erkennt nur 2 GB von der 8 GB HDD. Linux aber erkennt die vollen 8 GB der HDD.
lilo sagt daraufhin, daß die Platte mehr als 1024 Cluster groß ist, und es sich daher außerstande sieht, sich in den Bootsektor zu schreiben. Leider gibts kein --foce.

Ich hab auch versucht, die SuSE 6.4-root-Partition UND die SWAP-Partition ganz nach vorn zu verkleinern.. sodaß alle Daten vor der 2 GB-Grenze liegt....
Aber auch das ist dem lilo egal. Ihm gehts ausschließlich um die Plattengröße, und die ist ja unverändert groß.
D.h. selbst SuSE 6.4 muß ich mit DIskette starten... aber immerhin das geht. - Ein Kompromiß, den ich zur Not eingehen kann.

Und mit dem aktuellen ArchLinux (32bit) auf dem 486er... müssen wir mal sehen.
Ich teste die Platte mal mit dem neuen (alten) P2 300, den ich kürzlich erworben habe. Den hab ich mit Hilfe von SD-RAM auf der Arbeit auf seine maximalen 396 MB RAM ausgereizt.
Das sollte ja wohl reichen, um grub zu laden.. ; ) - Wenns dort bootet, könnte es auch noch an den Architekturen liegen:
Der 486er braucht entweder i386er-Kernel oder i486er-Kernel.
Der P2-300 kann i386, i486, i586 und i686er-Kernel starten.

Aber andererseits... der Kernel wird ja erst später vom Bootloader geladen. Und der Bootloader loaded ja schon nicht. Aber vieleicht ist der Bootloader ja i686, und das liefe freilich nicht, auf einer 486er-CPU.

Wenns auf dem P2 bootet, muß ich mich nochmal an den 486er-Support im ArchLinux-IRC-Channel wenden.. die sind da gut auf zack. : ]
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Nachrichten in diesem Thema
Ein aktuelles Linux für den 486er! - von Cif - 14.04.2021, 10:11
RE: Ein aktuelles Linux für den 486er! - von Cif - 11.03.2022, 16:37

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